Wir freuen uns  schon auf die

18. Bergische Gartentour 2021

Das vergangene Jahr war wie kein anderes, das wir zuvor kannten. In den Phasen des notwendigen Rückzugs und der eingeschränkten Mobilität wird der eigene Garten zu einem ganz besonderen Schatz - wertvoller denn je: Rückzugsraum, Ort für kontemplative Entspannung, kreatives Gestalten, um sich selbst zu finden und zu erden.
Und so sind alle, die einen eigenen Garten besitzen, besser durch den Lockdown gekommen. Am Ende letzten Sommers waren die Staudengärtnereien nahezu leer gekauft, die Gartencenter voller denn je, und das ist gut so. Wir alle können uns nur wünschen, dass die neue Leidenschaft fürs Gärtnern noch lange anhält und vor allem junge Familien mit Kindern dadurch eine persönliche Verbindung zur Natur aufbauen können.
Denn eines wird nach der Pandemie noch deutlicher werden: der Klimawandel hat unsere Gesellschaft fest im Griff und wird uns jährlich vor neue Herausforderungen stellen.
Insofern sind alle Initiativen zu unterstützen, die der Natur und der Erhaltung der Artenvielfalt dienen. Auch schon kleine Projekte können in der Summe viel bewirken.
Und einen eigenen Garten, sei er auch noch so klein, kann man schon nachhaltig bewirtschaften und darin Refugien für Vögel, Insekten, Amphibien usw. schaffen. Ein Insektenhotel, ein Beet mit ausgesäten Sommerblumen, ein paar Nistkästen und ein im Winter liegen gebliebener Haufen Reisig bieten vielen Tieren Nahrung und Unterschlupf und benötigen zudem nur wenig Aufwand.
In den größeren der teilnehmenden Gärten waren die Besuche mit einem entsprechenden Hygienekonzept kein Problem und konnten auch im Sommer des vergangenen Jahres stattfinden. Unsere Gäste waren überaus dankbar, dass Sie raus konnten aus der Enge der Stadt, um in den Gartenparadiesen im Bergischen Land für ein paar Stunden die Seele baumeln zu lassen. Solche Besuche in anderen Gärten können viel bewirken. Einerseits bieten sie gestalterische Anregungen für den eigenen Garten, andererseits wirken Sie auch motivierend für alle, die sich bis dahin mit dem Gärtnern auf dem eigenen Grund und Boden noch schwergetan haben.
Vielleicht schaffen wir es ja, dass in den nächsten Jahren die viel zu vielen Schottergärten weniger werden und sich in anschaulich gestaltete Grünflächen zurückverwandeln. Grün statt grau ist die Devise.
 
Wir freuen uns daher, dass die meisten der schon seit Jahren teilnehmenden Gärten unserer „Bergischen Gartentour“ trotz der schwierigen Bedingungen im letzten Jahr nicht aufgegeben haben und auch in diesem Jahr wieder mit Freude dabei sind.

Da wir auch in diesem Frühjahr noch nicht sagen können, mit welchen Einschränkungen wir im Sommer rechnen müssen, bitten wir alle Besucher sich über aktuelle Änderungen der Termine auf unserer Homepage zu informieren: www.bergische-gartentour.de

Ute Brehm und Michael Schröter

Organisatoren der Bergischen Gartentour

 

Dreimasterblume